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Therapiehunde

 

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Ausbildung

Ausbildung zum Therapiebegleithundeteam

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Therapiebegleithundeteams für ihre Einsätze im medizinischen, sozialen und privaten Bereich vorzubereiten, auszubilden und zu prüfen.

Regelmäßig finden in unserer Einrichtung Eignungsüberprüfungen und Lehrgänge zur Ausbildung zum Therapiebegleithundeteam statt. 



Die Ausbildung in unserer Hundeschule basiert auf den Vorgaben des Vereins Therapiehunde Schweiz und einem ergänzendem Programm unserer Hundeschule, welches von Human- und Veterinärmedizinern, Kinder- und Jugendpsychiatern, Soziologen, Pädagogen und Juristen erarbeitet wurde. 


Anforderung an einen Therapiebegleithund

Ein Therapiehund muss wesentliche Grundvoraussetzungen erfüllen und ein gewisses genetisches Potential besitzen.

Wichtige Merkmale für potentielle Therapiebegleithunde sind u.a.:

  • hohe Reizschwelle
  • Umweltsicherheit
  • Gelassenheit
  • absolute Menschenfreundlichkeit
  • guter Grundgehorsam


Voraussetzung für die Teilnahme am Lehrgang (Ausbildung zum Therapiebegleithundteam) und für die Zulassung zur Prüfung sind:

  • ein im Vorfeld bestandener Eignungstest
  • ein Mindestalter des Hundes von 24 Monaten

Die Ausbildung:

  • umfasst einen 7-tägigen Intensivlehrgang, gegliedert in einen theoretischen und einen praktischen Teil

Inhalte Theorie:

  • human- und veterinärmedizinische Basics 
  • Informationen über psychologische, pädagogische und soziologische Fakten
  • Kommunikationstraining mit Menschen mit Handicap
  • Hygieneaspekte Hund/Mensch
  • Einsatzabläufe und -aufbau bei verschiedenen Krankheitsbildern
  • kynologisches Wissen (Umgang & Bindung, Körpersprache, Führung, Tendenzen) 
  • Seminar 1.Hilfe am Menschen (Notfallmedizin) 
  • 1. Hilfekurs für Hunde
  • juristische Grundlagen, Rechtsvorschriften für Hundehalter

Der theoretische Teil wird von Tierärzten, Humanmedizinern, Motopäden, Juristen, Sozialpädagogen referiert.
Anschließend erfolgt dazu eine schriftliche Prüfung.


Inhalte Praxis:

  • Training mit nachgestellten Einsatz-Situationen
  • Festigung des Grundgehorsams auch unter starker Ablenkung
  • Übungen zur Unbefangenheit
  • Übungen zur Sozial- und Umweltverträglichkeit, Geschicklichkeit, Koordination
  • Festigung von Bindung und Vertrauen
  • Erlernen des richtigen Umgangs  mit dem Rollstuhl für Hund und Halter 
  • Assistenzeinsätze in einer Behinderteneinrichtung und in einer Schule der Region 

Der praktische Teil wird vom Leiter der Hundeschule Albersdorf, einer Humanmedizinerin und einer Motopädin begleitet.
Abgeschlossen wird der praktische Teil mit einer Team-Prüfung. Diese wird nur mit bestanden oder nicht bestanden bewertet. Im Zweifelfall wird sich der Richter zur Nachprüfung des Prüflingsteams entscheiden, um die absolute Sicherheit der zu betreuenden Personen zu gewährleisten.

Prüfungen:

Die praktische Prüfung umfasst verschiedene Situationen, um herauszufinden, ob das Team in der jeweiligen Situation zuverlässig, sicher, kontrollierbar und menschen-/klientenbezogen arbeiten kann.

Die theroretische Prüfung umfasst 25 Fragen, davon sind 80% korrekt zu beantworten.

CAVE: Eingeschätzt wird das Team über die gesamte Lehrgangszeit, in den Assistenzeinsätzen und im Trainingsverlauf, wie es die jeweiligen Situationen meistert und mit Neuem bzw. Unbekanntem umgehen kann. Vor der Prüfungszulassung erfolgt ein Kontaktgespräch mit jedem einzelnen Team, in dem eine erste Einschätzung zur weiteren Arbeit mit entsprechenden Hinweisen gegeben wird. Zur Prüfung werden dann nur die Teams gemeldet, die geeignet erscheinen. Im Prüfungsverlauf wird sich das Prüfungsteam im Zweifelsfall jedoch immer gegen das jeweilige Team entscheiden, um für die zu betreuenden Personengruppen ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten. 

Die Teilnahme am Lehrgang ist kein Garant zum Bestehen der Prüfungen.


Voraussetzungen für den Einsatz des Teams:

  • bestandene Prüfung zum Therapiebegleithundeteam (in Theorie und Praxis)
  • aktuelles tierärztliches Gesundheitszeugnis, mit Impfstatus und regelmäßigen (alle 3 Monate zu erfolgenden) Entwurmungen des Hundes
  • ausreichende Hundehalterhaftpflichtversicherung  mit der Verpflichtung, seinen Hund als Therapiebegleithund bei seiner Versicherung zu melden

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben und sollten Sie sich für einen Einsatz eines Therapiebegleithundeteam interessieren bzw. selbst mit Ihrem Hund eine Ausbildung zum Therapiebegleithundeteam anstreben, dann melden Sie sich bitte unter der angegebenen Telefonnummer oder per E-Mail.


Wir freuen uns auf Sie und Ihren Hund. 

 
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